Initial Coin Offering (ICO) in China verboten 

Auch heute heiße ich dich herzlich willkommen zu meinem neuen Beitrag. Ein paar Tage nach meinem Beitrag über ein Kryptowährungsverbot, hat die chinesische Finanzaufsicht einen Bereich der Kryptowährungen verboten. Das „Initial Coin Offering“, kurz auch „ICO“

Was sind ICO‘s?

 

Offiziell werden ICO’s unter einer Methode des Crowdfunding gezählt, deren Geschäftsmodel auf Kryptowährungen basiert und bis vor kurzem unreguliert waren. Bei ICO‘s erhalten Sie im Austausch von Geld oder anderen Kryptowährungen sogenannte virtuelle Tokens, die dann nach einem mathematischen und technischen Algorithmus in Coin’s ausgeschüttet werden. Der Name „Token“ kann auch abweichen und z.B. Mining Credits heißen.

 

Vergleichbar ist dies wie im Casino, wo Sie Geld eintauschen gegen Jetons und mit diesen können Sie dann im Casino bezahlen oder Waren eintauschen. Nur bekommen Sie von den Tokens, die heißbegehrten Coins.

 

Im Jahr 2013 fand der erste Verkauf der sogenannte Tokens durch Mastercoin im Juli 2013 statt und sogar Ethereum sammelte über den Verkauf von Tokens im Jahre 2014 Geld ein. April 2014 startete das erste ICO von Karmacoin für das Karmashares-Projekt.

 

In den USA unter anderen sind ICO`s mittlerweile sehr beliebt und selbst die Milliarden schwere Hotelgigantin Paris Hilton schwärmt für diesen Hype auf ihr Twitter - Account.

 

Was sagt die SEC und die BaFin?

 

Die Amerikanische Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission ( SEC ) deutete im Juli 2017 an, dass sie auf ICO‘s die amerikanischen Wertpapiergesetze anwenden könnte, doch ließ sie noch offen welche  darunter fallen. Ähnliche Äußerungen machte wohl auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ( BaFin ) und im Groben kann man sagen, dass dies wohl von Fall zu Fall entschieden wird. Auch die Schweizer Finanzaufsichtsbehörde "FINMA" bezog am 29.09.2017, Stellung zu ICO´s und weist auf die hohen RIsiken hin. Firmen die sich in diesen Bereich gründen wollen, sollten ohne ihr Geschäftsmodel von einem Anwalt geprüft zu haben und ohne von einer Finanzbehörde abgesegnet zu sein, dass Geschäft nicht betreiben. 

Schlusswort:

 

Man kann ahnen was die Zukunft bringt und wer glaubte dass Kryptowährungen nicht regulierbar sind, musste sich eines Besseren belehren lassen. Einige werden jetzt sagen „Der Bitcoin ist dezentral, da kann so etwas nicht passieren“, aber hier wird sich gewaltig getäuscht!

 

Schauen wir uns doch gerne dazu die Handelsplattformen für Kryptowährungen an, ohne seine Identität preiszugeben, kannst du keine Bitcoins verkaufen oder kaufen. Und ohne Bankkonto bleibt die Welt der Kryptowährungen für dich verschlossen. Bitcoin ist derweil im Darknet nur populär, weil man den Bitcoin im realen Leben gegen Geld tauschen kann, über eine Börse oder einzelne Händler, doch sollten Kryptowährungen verboten werden, wo soll man noch den Bitcoin gegen Geld oder Güter tauschen können? Nirgends, denn er hat ab dem Zeitpunkt keinen Wert mehr!

 

In diesem Sinne, auf ein gutes Geschäft

 

Dein Michael Langner, 08.10.2017

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Michael Langner

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