EU erklärt der Anonymität von Bitcoin und Co. den Krieg

Sehr geehrter Leser und geehrte Leserin,

 

in meinen vorigen Beiträgen bin ich auf das Thema Kryptowährungen eingegangen und habe dir aufgezeigt, dass Bitcoin und Co. auch nicht vor Regulierungen, ja sogar vor Verbote, gewappnet ist.

Ich durfte mir sehr viel Kritik anhören, obwohl die Sachlage eindeutig ist, aber leider lockt das schnelle Geld und Menschen schalten ihren Verstand aus.

 

Ich möchte auch nochmal erwähnen, dass ich nicht den Fortschritt der Blockchain - Technologie anzweifel, mir geht es rein um die rechtlichen Aspekte, denn so etwas nachzugehen gehört dazu, wenn man in etwas Geld und Zeit investieren will.

 

"Bitcoin das Synonym für Freiheit", doch das dies nicht so ist, zeigen neuste Geschehnisse. Die Europäische Union ( EU ) hat der Anonymität der Kryptowährungen den Krieg erklärt.

 

Den Behörden ist die Freiheit die dieser Bereich zurzeit genießt ein Dorn im Auge. Unter der Begründung des Terrors und der Geldwäsche will die EU in den kommenden 18 Monaten Kryptowährungen sehr stark regulieren. Betroffen sind auch die geliebten Debit - Karten und es werden zukünftig Bankkonten geprüft die zu Kryptowährungsunternehmen überwiesen haben.

In meinem Beitrag "BitLizenz: New York zeigt wie die Zukunft mit Kryptowährungen aussieht", bin ich explizit darauf eingegangen, welche Zukunft Kryptowährungen erwartet und ich habe voll und ganz ins Schwarze getroffen mit meinen Aussagen.

 

Natürlich kann der Bitcoin weiter steigen und das glaube ich auch, nur ist es das wirklich wert, eine bargeldlose Zukunft welches der Regierung, den Zentralbanken und Banken in den Armen spielt?

 

Ich kann Ihnen mit Sicherheit versprechen, der Markt wird in den nächsten Jahren weiter extrem reguliert werden und von Freiheit werden wir sehr weit entfernt sein.

 

Den digitalen Fortschritt in allen Ehren, nur wir sollten also vor lauter Euphorie nicht den Ernst dieses Themas aus den Augen verlieren, denn was passiert, wenn wir kein Bargeld mehr haben und alles kontrolliert ist? Und wenn du glaubst, deine Transaktionen die du mit Bitcoins versendest könne man nicht nachverfolgen, irrst du gewaltig.

 

Dein Michael Langner, 25.12.2017

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Michael Langner

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