Bitcoin – Verbot: Es ist nicht zu weit hergeholt 

Herzlich Willkommen zu meinem neuen Beitrag. In diesen Beitrag geht es nicht darum Kryptowährungen und den Bitcoin schlecht zu stellen, aber ich möchte dir auch die anderen Seiten darlegen, welche von kaum einen beachtet werden. Dies wird auch kein technischer Beitrag, denn von der Programmiersprache habe ich keine Ahnung. Mir geht es in diesen Beitrag darum, wie frei der Bitcoin und andere Kryptowährungen wirklich sind von äußeren Einwirkungen.

 

Denn es herrscht ein gewaltiger Irrglaube. Der Bitcoin sei das Allheilmittel gegen das Bankensystem und dem alles kontrollierenden Staat. Wenn wir uns aber jetzt die Fakten anschauen und die vor kurzen eingetretenen Fälle, wo der deutsche Staat bzw. eine Aufsichtsbehörde sich das Recht vorschreibt Unternehmen die mit Bitcoin handeln, ein Verbot hier in Deutschland auszusprechen.

Dies glaubst du nicht? Doch genau das hat die BaFin  ( Bundesanstalt für Finanzdienstleistung ) am 03.08.2017 getan. Nach Auffassung der BaFin hat das Unternehmen „Cryp Trade Capital Ltd.“ nicht die erforderten Lizenzen um dieses Geschäft betreiben zu dürfen.“Cryp Trade Capital Ldt.“ ist ein Unternehmen das Trading mit Kryptowährungen betreibt und die BaFin sieht das Kryptowährungs – Traiding, wie richtiges Trading mit Geld an und unterliegt somit dem Kreditwesengesetz ( KWG ).

Hier geht es zum offiziellen Statement der BaFin zu „Cryp Trade Capital Ltd.“ : BaFin & Cryp Trade Capital Ltd.

 

Man muss dazu erwähnen das die BaFin für das Mining, Kaufen und Verkaufen von Kryptowährungen uns das Recht eingeräumt hat dies ohne Erlaubnispflicht betreiben zu dürfen ( BaFin über Kryptowährungen ). Ich sage auch nicht ohne Grund „das Recht eingeräumt“ und dies möchte ich auch hier besonders hervorheben.

 

Wir können also sehen dass die BaFin sich mit dem Thema intensiv beschäftigt hat und durch den Abschnitt „Erlaubnispflicht“ uns zwar die Freigabe zurzeit erteilt, ohne weiteres z.B. Bitcoin zu Minen, aber sie könnte dies auch sehr schnell unter Lizenzepflichtig stellen oder sogar ganz verbieten. Und man braucht nur einen Blick nach Russland werfen, denn dort war im Gespräch, dass der Bitcoin verboten werden sollte.

 

Desweiteren möchte ich mit dir einen anderen Punkt durchleuchten. Die Anonymität des Bitcoins. Für mich als jemand der kein Bankkonto hat, hatten mich natürlich die Kryptowährungen sofort angesprochen, aber ich musste doch feststellen, so leicht ist es dann doch nicht etwas Alternatives zu nutzen, ohne auf jemand anderes oder den Bankensystem angewiesen zu sein. 

Und in wie weit kann man Anonym sein, wenn man sich bei jeden Anbieter verifizieren muss, natürlich zum „Schutze“ der Geldwäsche und der Kriminalität. Sind wir mal ehrlich, hören wir diese Aussagen nicht auch zum Thema Bargeldabschaffung?

 

Man muss auch sagen das Kryptowährungen natürlich auch ihren Teil dazu beitragen, für ein rein digitalisiertes Geldsystem nach den Wunschvorstellungen der Banken. Ich selber habe auch schon ein Bericht gesehen, wo in einen Bitcoin Club mit einem RFID - Chip bezahlt werden konnte und im gleichen Atemzug von Freiheit gesprochen wurde, den Bitcoin bringt.

 

Ich möchte auch noch das Thema der Dezentralisierung ansprechen. Aktuell haben wir den Fall das die Bitcoin – Blockchain mit der Zeit hinter her hingt und das was Master Card an Transaktionen an einem Tag schafft, schafft die Blockchain des Bitcoins nicht einmal in einem Jahr.

 

Seit langen wird unter den großen Miningpools diskutiert, die Blockchain des Bitcoins zu verbessern, dies hat aber einen Eingriff in die Blockchain zur Folge und man sieht damit wie frei der Bitcoin und seine Blockchain wirklich sind von äußeren Einwirkungen.

 

Dazu kommt das sich jetzt schon eine Zentralisierung der Miningpower auf wenige Standorte entwickelt hat.

 

Wie gesagt, ich möchte hier nichts schlecht reden, nur bin ich ein Mensch der beide Seite gerne anschaut und auch durchleuchtet. Ich selber sehe Kryptowährungen als ein Mittel zum Zweck und mehr auch nicht, denn wenn es um Einschränkungen und Enteignung geht, können selbst zukünftig Kryptowährungen betroffen sein.

 

Dein Michael Langner, 24.08.2017

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